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Mi 01.02.2012 | 19.00 |
TALL - Die amerikanischen Wolkenkratzer und Louis Sullivan |
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TALL (groß), der Film des in Saarbrücken geborenen Regisseurs Manfred Kirchheimer (" WIR WAREN SO BELIEBT", "STATIONS OF THE ELEVATED") ist eine lyrische Dokumentation über die Entstehung der amerikanischen Wolkenkratzer und deren berühmtesten Architekten Louis Sullivan. Sullivan, bekannt als Frank Lloyd Wrights "lieber Meister" ist heute anerkannter 'Vater der Wolkenkratzer', damals jedoch wurde er im Alter von 43 Jahren völlig ignoriert und lebte fortan noch 24 Jahre in beklagenswertem Zustand. Spannt man einen Bogen von Beginn der ersten größeren Gebäude ab 1870 in New York und Chicago bis zu den heutigen postmodernen 'Boxes' (Schachteln), vereint der Film einen Mix aus verschiedenen Stilen und Materialien (Live-Aufnahmen, Archiv-Fotos, Graphiken, handgemalte Postkarten, futuristische Comic-Zeichnungen). Er zeigt die Technologie, die es überhaupt erst möglich machte, höhere Gebäude zu bauen, er zeigt die Suche nach einem einheitlichen Design für die unvorhergesehen neuen Formen, und er ezigt den Kampf der Architekten, ihre künstlerische Integrität zu wahren.
Erfüllt vom Geist der Emerson und Lincolns, sowie überzeugt von den Erfolgen der Demokratie, war Louis Sullivan ein unverbogener Idealist, für den Kompromisse nicht in Frage kamen. In eienr 15 Jahre dauernden Aera veränderte er Gesicht und Form der 'großen' Gebäude. Die Architekten und Förderer der späteren "Moderne" lobten Sullivan, aber wie schon die Kritikerin Ada L. Huxtable hervorhob: "Sie akteptierten seine Wissenschaft, lehnten aber seine Ästhetik ab. [...] je üppiger seine Ornamente, desto mehr wendeten sie die Augen ab [...] Sie stritten ihm das Recht auf Poesie ab." Deutsche und holländische Modernisten des späteren Bauhaus waren sehr beeinflusst von der damals 1910 in Berlin stattfindenden Ausstellung, die art-verwandte Werke von Sullivans Nachfolger Frank Lloyd Wright zeigte, diese begleiteten die Publikationen von Ernst Wasmuth über Wrights ausgeführte Bauten und Entwürfe. Diese architektonische Periode und Louis Sullivans Rolle darin wurde im Film noch nie tiefgehend und deutlich dargestellt. Dieser Film soll stimulieren und aufklären, ohne die Komplexität zu verlieren, die dem intellektuellen Anspruch dient. Durch seinen kaleidoskopischen Blick und die Freiheit der Form, möchte der Film dieses seltsame Phänomen - ob gut oder schlecht - dramatisieren, das Entstehen der Wolkenkratzer. (Text/Bild: MOP) USA 2004, 85', Manfred Kirchheimer, Walter Hess |
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Mi 08.02.2012 | 19.00 |
Frank Lloyd Wright |
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Frank Lloyd Wright ist das Portrait eines der größten Architekten der Moderne. In seinem langen, fruchtbaren, aber auch von Zwiespälten gekennzeichneten Leben schuf Frank Lloyd Wright mehrere brilliant konzipierte und höchst originelle öffentliche und private Gebäude, welche geschützt und erhalten werden. Interieur, Möbel und dekorative Elemente erfreuen sich auch heute großer Beliebtheit und werden gerne in Museumsausstellungen präsentiert. (Text/Bild: goodmovies)
USA 1998, 110', Regie: Ken Burns, Lynn Novick |
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Mi 15.02.2012 | 19.00 |
OSCAR NIEMEYER - Das Leben ist ein Hauch |
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auf vielfachen Wunsch, wieder mit im Programm Oscar Niemeyer ist der letzte noch lebende Vertreter der klassischen Architektur-Moderne des letzten Jahrhunderts. Entstanden 2007 zu seinem 100. Geburtstag lässt der Dokumentarfilm OSCAR NIEMEYER – DAS LEBEN IST EIN HAUCH den Stararchitekten selbst die Geschichte seiner großen Bauprojekte erzählen. Wegbegleiter wie der Schriftsteller José Saramago, der Liedermacher Chico Buarque oder der Historiker Eric Hobsbawn äußern sich über den Architekten und sein Werk. (Text/Foto: Salzgeber) Ein Film von Fabiano Maciel und Sacha | Musik von João Donato | BR 2007, 85 Minuten, OmU |
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Mi 22.02.2012 | 19.00 |
INFINITE SPACE - Der Architekt John Lautner |
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Regensburger Erstaufführung Die Häuser von John Lautner gehören zum Aufregendsten, was die amerikanische Architektur hervorgebracht hat. Einem unbedingten Schönheitsideal verpflichtet, wirken ihre Räume unendlich – aus der Perspektive der Bewohner, denn Lautners Architektur ist für den Menschen gemacht. Jedes Haus ist ein Kunstwerk für sich, definiert das Verhältnis von Innen- und Außenraum neu. Viele sind auch als Filmkulissen berühmt geworden: James Bond lief in den 1960ern durch das „Elrod House“, Tarantino belebte für Pulp Fiction ein „Googie“-Restaurant wieder und Colin Firth’s für den Oscar nominierte Darstellung in A Single Man wurde in der „Schaffer Residence“ gedreht.
USA 2008, 91 Min., OmU, Regie: Murray Grigor, mit: Sean Connery, Karol Lautner Peterson, Frank Gehry, Helena Arahuete u.a. |
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Mi 29.02.2012 | 19.00 |
HOW MUCH DOES YOUR BUILDING WEIGH, MR. FOSTER? |
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Ein Film von Carlos Carcas & Norberto López Amado
UK/ES 2010, 73', Carlos Carcas, Norberto López Amado |
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Mi 07.03.2012 | 19.00 |
REM KOOLHAAS - A Kind of Architect |
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Kaum ein Architekt hat in den letzten Jahren außerhalb der Architekturszene für so viel Aufsehen gesorgt wie Rem Koolhaas. Dem Holländer ging es nie um das einzelne »masterpiece«, sondern stets darum, zu provozieren und Spannung zu erzeugen. Die Seattle Library, die Casa da Música in Porto oder die Niederländische Botschaft in Berlin sind eindrucksvolle Beispiele einer Architektur, die mehr sein will als bloße Architektur. D 2005, 97', Regie: Markus Heidingsfelder, Min Tesch |
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