Diesjährig bereits zum dritten Male, präsentiert die Bezirksgruppe Regensburg die Filmreihe „Architektur im Kino“. Wir haben wieder ein interessantes und umfangreiches Programm zusammengestellt um für Fachkundige sowie auch Fachfremde das Thema Architektur zu beleuchten.



Mi 20.01.2016 |19:00 Uhr

DIE BÖHMS – Architektur einer Familie

Gottfried Böhm gilt als wichtigster Architekt Deutschlands. Als Sohn eines Kirchenbauers ist er Patriarch einer Architektendynastie, zu der inzwischen seine Söhne Stephan, Peter und Paul gehören. Mit herausragenden Großbauten gelingt es ihnen, aus dem Schatten des berühmten Vaters zu treten. Aber nicht zuletzt die Krise der Baubranche in Deutschland schürt die Konkurrenz zwischen den Brüdern. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch täglich mit an ihren Planungs- und Konstruktionsvorhaben. Als seine Frau Elisabeth stirbt, ebenfalls Architektin und maßgebliche Inspirationsquelle aller vier Böhms, verliert die Familie ihr emotionales Zentrum. Hat die fragile Architektur des Familienbetriebs noch Zukunft? Über zwei Jahre hinweg hat der junge Filmemacher Maurizius Staerkle Drux die Arbeit und das Leben der Böhms begleitet und dabei ebenso anrührende Szenen wie auch konfliktgeladene Momente filmen können. 
Der Film zeichnet ein ebenso intimes wie prägnantes Portrait – über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst. (Text/Bild: Real Fiction)

D/CH 2014, 87', Regie: Maurizius Staerkle-Drux


Mi 27.01.2016 |19:00 Uhr

MAX BILL – Das absolute Augenmaß

Bauhaus-Schüler, bildender Künstler, Designer, Erbauer

und Rektor der Hochschule für Gestaltung in Ulm – Max

Bill ist einer der ganz großen, Epoche machenden Künstler

des 20. Jahrhunderts. Doch was steckt hinter den

Gestaltungsprinzipien von Max Bill? In seinem dokumentarischen

Porträt MAX BILL – DAS ABSOLUTE AUGENMASS,

das zu Bills 100. Geburtstag (22.12.2008) in die

Kinos kommt, sucht Regisseur Erich Schmid die Antworten

im Spannungsfeld zwischen Kunst und Politik,

zwischen kreativer Vision und gesellschaftlicher Verantwortung.

(Text/Bild: Salzgeber)

CH 2008, 85', Regie: Erich Schmid


Mi 03.02.2016 |19:00 Uhr

ERICH MENDELSOHN – Visionen für die Ewigkeit

Ein junger Architekt schickt seiner 16-jährigen Geliebten von der Front des Ersten Weltkriegs Briefe mit Zeichnungen organischer Gebilde und philosophischen Gedanken. Daraus entsteht eine lebenslange Verbindung, in der Erich Mendelsohn zu einem der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts reift.Duki Dror erzählt sein Mendelsohn-Porträt als Liebesgeschichte, festgehalten in Briefen und Memoiren, in Spuren und Details berühmter Bauwerke, bei deren Entstehung Luise Mendelsohn das „zweite Auge“ ihres Mannes war. ERICH MENDELSOHN – VISIONEN FÜR DIE EWIGKEIT ist poetische Doppelbiografie und präzise Werkdokumentation in einem.


Duki Dror filmt auf den Spuren der Mendelsohns, fragt an Wirkungsorten des Architekten Fachleute und Passanten nach ihrem Eindruck und lässt sie aus Briefen und Memoiren vorlesen. Außerdem fingiert er Interviews mit Erich und Luise Mendelsohn, stellt Fragen und lässt die Antworten aus den überlieferten Texten von Sprechern aufsagen, Skizzen nachzeichnen. Der experimentelle Charakter dieses Konzepts bleibt transparent – er wird als Versuch deutlich, Kontexte der Arbeit und des Zusammen-Lebens des Paares aufzuzeigen, in den Dialog zu treten, offene Fragen zu stellen.

Der Film wird dadurch zu einer bewegten Erzählung, fern jedes abgesicherten, trockenen Architekturvortrags – als Beispiel lebendiger und filmischer Architekturgeschichte. (Text/Bild: Salzgeber)

D/ISR 2011, 70', Regie: Duki Dror



Mi 10.02.2016 |19:00 Uhr

SPIRITUELLE RÄUME

Spirituelle Räume – Moderne Sakralarchitektur 
Eingepasst in die bebaute Landschaft / Zufluchtsstätten / Erhabene Ikonen / Tradition und Moderne

»Jeder Architekt will einmal in seinem Leben eine Kirche bauen.« (Amandus Sattler, Architekt)

Die vierteilige ARTE-REIHE »Spirituelle Räume« widmet sich herausragenden Beispielen der modernen Kirchenarchitektur, gebaut von weltbekannten Architekten, unter ihnen Peter Zumthor, Richard Meyer und Meinhardt von Gerkan.

Architektur, die Spiritualität und Transzendenz freisetzen will, hat eine schwierige Aufgabe; ausgehend von den religiösen Traditionen muss sie neue Impulse setzen, die das oftmals verschüttete Bedürfnis der Menschen nach Erhebung über den Alltag wieder wecken – und dies mit den Mitteln einer Architektur, die modern ist und eigenwillig.

Autor Werner Koehne stellt Sakralbauten vor, die sich als Kompoisitonen aus Körper, Raum und Licht zu erkennen geben. Der Besucher – selbst als Nichtgläubige – erfährt hier Urbanität, Zuflucht, Erhabenheit und Religion auf neue unverbrauchte Weise. (Text/Bild: www.absolutmedien.de)

D 2011, 104', Regie: Werner Köhne



Mi 17.02.2016 |19:00 Uhr

Infinite Space - Der Architekt JOHN LAUTNER

Die Häuser von John Lautner gehören zum Aufregendsten, was die amerikanische Architektur hervorgebracht hat. Einem unbedingten Schönheitsideal verpflichtet, wirken ihre Räume unendlich – aus der Perspektive der Bewohner, denn Lautners Architektur ist für den Menschen gemacht. Jedes Haus ist ein Kunstwerk für sich, definiert das Verhältnis von Innen- und Außenraum neu. Viele sind auch als Filmkulissen berühmt geworden: James Bond lief in den 1960ern durch das „Elrod House“, Tarantino belebte für Pulp Fiction ein „Googie“-Restaurant wieder und Colin Firth’s für den Oscar nominierte Darstellung in A Single Man wurde in der „Schaffer Residence“ gedreht.


INFINITE SPACE – DER ARCHITEKT JOHN LAUNTER ist das Porträt eines visionären Architekten und erscheint in Deutschland zu seinem 100. Geburtstag. Der Film führt durch die Karriere Lautners, arbeitet die wichtigsten Prinzipien seines Werks heraus, lässt ihn selbst (mithilfe von Audio-Archivmaterial) seine Arbeiten kommentieren und befragt wichtige Weggefährten des Architekten: seine Familie, seine Mitarbeiter und ehemalige Bauherren, außerdem berühmte Lautner-Fans wie Frank O. Gehry. Die heutigen Hausbesitzer ließen Murray Grigor und seinen Kameramann Hamed Shams den Zauber und die unvergängliche Schönheit von John Lautners unendlichen Räumen einfangen. (Text/Bild: Salzgeber)

USA 2008, 91 Min., OmU, Regie: Murray Grigor, mit: Sean Connery, Karol Lautner Peterson, Frank Gehry, Helena Arahuete u.a.



Mi 24.02.2016 |19:00 Uhr

AUSFAHRT EDEN– Eine Reise in die städtische Peripherie

AUSFAHRT EDEN unternimmt eine Reise in die städtische Peripherie, eine
Welt, die den meisten völlig unbekannt ist, obwohl sie direkt vor unserer Haustür
beginnt. Und siehe da, das vermeintliche Niemandsland zwischen Schnellstraßen,
Gewerbegebieten und Brachflächen ist bevölkert von Menschen, die sich
diesen Raum zu Eigen gemacht haben und sich hier eine eigene Welt aufbauen
– Archipele in den so schwer zu fassenden Un-Orten am Rande der Stadt, Freiräume
für Sehnsüchte und ungewöhnliche Pläne. (Text/Bild: Real Fiction)

D 2010, 84', Regie: Jörg Haaßengier und Jürgen Brügger



            

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